Learnings aus dem Digital Media Camp 2017

Vorletztes Wochenende fand zum zweiten Mal das Digital Media Camp in München statt.  Da es mein allererstes Barcamp war, war ich sehr aufgeregt. Völlig zu unrecht, denn ich habe selten so viele nette Menschen an einem Ort versammelt gesehen, die ganz offen ihr Wissen miteinander teilen.

Eröffnung Digital Media Camp Sonntag

Ganz im Sinne der Barcamp-Tradition möchte ich daher meine Learnings aus dem Digital Media Camp auch mit unseren Bloglesern und Blogleserinnen teilen.

Das Samstagsmotto:
Wir haften, erwarten, kalkulieren und doch liegt das Storytelling im richtigen Tweet!

So viele Eindrücke – und das schon am ersten Tag des Digital Media Camp. Um diese alle zu ordnen, habe ich aus jeder Session ein Wort auserkoren, um letztendlich ein Motto für Samstag zu formulieren. Dieses lautet:

“Wir haften, erwarten, kalkulieren und doch liegt das Storytelling im richtigen Tweet!”

Session Plan Samstag - Digital Media Camp 2017
Der Sessionplan (für Samstag)

Warum?
Die erste, von mir besuchte, Session des Digital Media Camp beschäftigte sich mit dem Thema Linkhaftung. Hier haben wir über das Hamburger Gerichtsurteil zur Linksetzung diskutiert. Diese neue Verordnung besagt, dass man als Linksetzer ab sofort auch selbst haftet, wenn man zu einer Website verlinkt, die eine Urheberrechtsverletzung begeht.
Ein brandaktuelles Thema, das uns alle betrifft. Deshalb möchte ich unseren Lesern und Leserinnen unter diesem Link gerne weiterführende Informationen zukommen lassen: Meedia.de – Linksetzung Hamburger Gerichtsurteil. (Ja, ich setzte gerade einen Link zur Überprüfung der Linksetzung :P)

Mein wichtigstes Learning:

  • Ab sofort müssen wir alle sehr vorsichtig sein, auf welche Websites wir verlinken. Die genauen gesetzlichen Bestimmungen sind diesbezüglich allerdings noch nicht ausgereift. Wir leben also praktisch derzeit in einer Grauzone.

 

Die zweite Session dagegen löste eine sehr interessante Debatte über die Erwartungen an Regierungskommunikation aus. Welche Inhalte erwarten wir von Regierungsseite her? Wie und was soll von dieser Seite aus getwittert werden? Ein Ansatz, mit dem ich mich noch nie zuvor beschäftigt hatte – nun bin ich schlauer.

Mein wichtigstes Learning:

  • Die Erwartungen von Social Media Nutzern an die Regierung sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Vor allem die Ansprache der Community ist derzeit eine echte Herausforderung.

 

Im Anschluss nahm ich an einer Session über die richtige Twitternutzung teil. Der Titel davon lautete passend: “What do I need for Tweet?”. Auch wenn ich nicht auf alles im Detail eingehen kann, muss ich sagen: Diese Session war meine Lieblingssession – Praxisbezug = 100%. Folgt uns doch auf Twitter und überzeugt euch selbst!

Mein wichtigstes Learning:

  • Auf Twitter ist Aktualität das A und O. Es geht weniger um den genauen Wortlaut als eher um den richtigen #Hashtag. Dabei sollte man davon nicht mehr als ein bis zwei verwenden. Twitter kann man als die aktuellste Suchmaschine überhaupt beschreiben, und vor allem auch verwenden 😉

 

Meine letzten beiden Sessions handelten von Marketing- und Kalkulationsmaßnahmen innerhalb der Gamingbranche und die Frage nach dem Storytelling in der Zukunft. Für mich persönlich sehr spannend, für diesen Blog aber eher nicht das Fokusthema.

Meine wichtigsten Learnings:

  • Gerade steht die Gamingbranche an einem Wendepunkt. Das größte Problem ist dabei die Finanzierung, da viele Nutzer z.B. nicht für Handyspiele bezahlen möchten. Influencer sind immer noch ein wichtiger Bestandteil der Szene, es ist aber schwer Nachwuchs zu finden, da deren Reichweiten immer geringer werden.
  • Die Zukunft ist hoch technologisch. Letztendlich müssen wir uns allerdings selbst fragen, wie viel virtuelles Storytelling wir wirklich in unserer Realität brauchen.

Das Sonntagsmotto:
Ein digitaler Verlag braucht mehr Liebe als Geld, doch ein WordPress- und Instagram-Auftritt sollten schon drin sein….

Frühstück auf dem Digital Media Camp 2017
Auch die Verpflegung konnte sich sehen lassen!

Der zweite Tag des Digital Media Camp startete deutlich ruhiger, jedoch keineswegs mit minderspannenden Themen. Wenn man das Motto genauso wie Samstag zusammenreimt, ergibt sich der Satz:

Ein digitaler Verlag braucht mehr Liebe als Geld, doch ein WordPress- und Instagram-Auftritt sollten schon drin sein…

Warum? Begonnen habe ich den Tag mit einer Session über Instagram. Auch hier fand ich sehr viel Praxisbezug zu meiner Arbeit bei Agenturmatching wieder. Auch habe ich gelernt, dass bei Instagram so viele Hashtags verwendet werden können, wie man für den Post eben benötigt – und seien es alle 30 Stück (mehr kann man nicht einstellen).

Meine wichtigsten Learnings:

  • Guter Content kommt nach oben.
  • Die Qualität der Bilder ist wichtig, je nach Thema jedoch nicht das Wichtigste. Es können also auch interessante Bilder von z.B. Handykameras hochgeladen werden und gute Reaktionsraten erhalten.
  • Sinnvolle Hashtags machen einen guten Beitrag aus. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Volumen des #Hashtags nicht zu hoch ist. Anderweitig geht der Beitrag aufgrund der Masse an ähnlichen Beiträgen unter.

 

Die nächsten beiden Sessions hielten zum einen der digital dezentrale Verlagastikos”, welcher im Prinzip ursprünglich als ein Freizeitprojekt gegründet wurde und zum anderen der Veranstalter – Media Lab Bayern. Bei Letzterem wurde die Frage in den Raum geworfen “Geld oder Liebe?” um im Anschluss darüber zu diskutieren, in welchen Bereichen junge Start-ups gefördert werden sollten bzw. was ihnen am meisten weiterhilft.

Meine wichtigsten Learnings:

  • Dezentrales Arbeiten verlangt einzig und allein eine gute Koordination. Für gemeinsame Ziele braucht es kein gemeinsames Büro.
  • Für Gründer gibt es zahlreiche Anlaufstellen, die Unterstützung anbieten. Es ist aber wichtig, sich zu überlegen, was man wirklich braucht: Geld oder Liebe (= in dem Fall z.B. Know How über die Branche, Kontakte, Wissen über den steuerlichen Hintergrund etc.)

 

Und dann… war das Digital Media Camp auch fast schon wieder vorbei. Die allerletzte Session – die ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge besucht habe – beschäftigte sich mit dem Thema WordPress. Letztendlich haben wir aber wesentlich mehr über SEO gesprochen. Also nicht vergessen: Strukturiert eure Texte gut, verwendet keine langwierigen Satzkonstruktionen und vor allem übertreibt es mit euren Keywörtern nicht Google versteht da keinen Spaß 😉

Mein wichtigstes Learning:

  • Es gibt außerhalb des reinen Text auch noch viele weitere Faktoren, die für Google relevant sind. Dazu gehört zum Beispiel die Reaktionszeit der Website. Es ist sinnvoll sich daher mit passenden Tools für WordPress zu beschäftigen und vor allem: sich ein gutes Passwort zu besorgen, damit man nicht gehakt wird.
– ein Eventbericht (Digital Media Camp 2017) von: Nicole Sigl

Pantone+Getty Images: Wir liegen ganz in den visuellen Trends 2017!

Ob man sie mag oder nicht, die visuellen Trends bestimmen in regelmäßigen Zyklen die Marschrichtung der gesamten Werbebranche. Glaubt man den Branchenriesen Getty Images und Pantone liegen wir voll auf Kurs.

Welche Trends 2017 in der Bildsprache angesagt sind und welche Farbe zur Farbe des Jahres gekürt wurde, verraten wir im nachfolgenden Blogbeitrag: „Pantone+Getty Images: Wir liegen ganz in den visuellen Trends 2017!“ weiterlesen

Wir kooperieren jetzt mit Filestage!

Unsere Kooperation mit Filestage – Warum? Wieso? Weshalb?

Wir haben einen neuen Kooperationspartner: Filestage! Natürlich freuen wir uns riesig. Doch wir kennen “Die” auch schon länger. Ihr, unsere BlogleserInnen, aber vielleicht nicht. Deshalb wollen wir euch Filestage einmal vorstellen. Von Grund auf – vom Persönlichkeitsprofil, über ihre Arbeit, bis hin zu unserer Kooperation.
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Der aktuelle Award-Kalender 2016/17

Da sind sie schon vorbei – die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage – und euer eigener Award-Kalender für das anstehende Jahr ist immer noch nicht fertig?

Damit eure guten Firmenvorsätze länger halten als die des deutschen Durchschnittsbürgers, haben wir für euch vorgearbeitet:

award-kalender

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Messe- & Veranstaltungskalender 2017

In der einen Hand eine warme Tasse Glühwein, in der anderen die Veranstaltungskalender-Planung für das neue Jahr – so geht es wohl gerade den allermeisten Agenturen und Marketingbeauftragten. Denn auch wenn die besinnliche Weihnachtszeit zum gemütlichen Familienfest ruft, kann nicht die gesamte Arbeit auf das neue Jahr geschoben werden. Vor allem nicht, wenn mit dem neuen Jahr auch neue Ziele gesteckt und neue Herausforderungen angenommen werden wollen.

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Das Team: wir haben unser Match gefunden! – Nicole Sigl (Content Marketing)

Tja an dieser Stelle fällt es mir dann doch schwer die richtigen Worte zu finden. Wie beschreibt man sich wohl selbst am besten?

Vielleicht zuerst einmal mit einem Bild?
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So gelingt der Start in die Zusammenarbeit

Die Entscheidung ist gefallen – und Agentur und Auftraggeber sind bereit, das erste gemeinsame Projekt anzugehen. Nun kommt es darauf an, dass man die gemeinsame Zusammenarbeit in die richtigen Bahnen lenkt. In diesem Blogbeitrag verraten wir daher unsere 4 Bausteine für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

1. Klare Ziele bestimmen

2016 Dino Reichmuth
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Das Team: wir haben unser Match gefunden! – Lina Garcia (Entwicklung)

Eintönigkeit gehört nicht in das Leben unserer Lina. Wer sonst entscheidet sich auch nach einem abgeschlossenen Ethnologie-Studium kurzerhand noch einmal dazu Computerlinguistik zu studieren?
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