So gelingt der Start in die Zusammenarbeit

Die Entscheidung ist gefallen – und Agentur und Auftraggeber sind bereit, das erste gemeinsame Projekt anzugehen. Nun kommt es darauf an, dass man die gemeinsame Zusammenarbeit in die richtigen Bahnen lenkt. In diesem Blogbeitrag verraten wir daher unsere 4 Bausteine für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

1. Klare Ziele bestimmen

2016 Dino Reichmuth

Ganz gleich wie motiviert Sie und Ihr Geschäftspartner in die gemeinsame Zukunft starten, ohne ein gemeinsames Ziel werden Sie sich im Weg stehen. Gleichen Sie zuallererst die Ziele, die Sie mit der Zusammenarbeit verfolgen, mit Ihren Unternehmenszielen ab und kommunizieren Sie die Projektziele an die Agentur. Vereinbaren Sie dann Zielvorgaben für das anstehende Projekt. Wichtig dabei: Kommunizieren Sie beide klare Erfolgsszenarien. Nur dann kann ein Projekt für beide zufriedenstellend abgeschlossen werden.

2. So früh wie möglich Verständnis aufbauen

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Um Grundverständnis aufzubauen, empfahl eine Pilotkundin, zum Start der Zusammenarbeit mit ihrer Werbeagentur: „Wir haben Bastelstunde veranstaltet: Mit Farben und Kleber aufgebracht, was wir uns vorstellen, bis wir alle auf dem gleichen Nenner waren.“

Jede Methode ist erlaubt, wichtig bleibt: das Zeitfenster, im Verlauf einer Geschäftsbeziehung gemeinsames Verständnis aufzubauen, geht nach den ersten Wochen langsam zu. In dieser Zeit bilden sich die Grundlagen, das Grundverständnis, das nach den ersten Monaten nur schwer wieder aufzubrechen ist.

3. Den Prinzipal-Agent-Konflikt überwinden

Am Beginn einer Zusammenarbeit besteht ein Ungleichgewicht: Der Auftraggeber hat das Geld, die Agentur das Know-how. Das kann zu Verwerfungen führen, da die Abhängigkeiten groß sind. Schlüssel dazu, früh eine Vertrauensbasis aufzubauen, sind zwei Sprünge ins lauwarme Wasser:

  • Eine positive Erwartungshaltung: gehen Sie davon aus, dass sich gemeinsamer Erfolg einstellen wird.
  • Bereitschaft zur Verwundbarkeit: geben Sie Informationen preis, die Sie verwundbar machen, bspw. echte Unternehmensziele- und/oder -zahlen, erlauben Sie einander unter die Haube zu blicken. Transparenz schafft Vertrauen.

4. Die richtigen Tools einrichten

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Kommunikation zwischen Teams, auch zwischen Agentur und Kunde, ist elementar für hochwertige Zusammenarbeit. Verlassen Sie sich nicht auf ftp-Server und E-Mails. Machen Sie sich Gedanken, wie Sie schnell und verlustfrei kommunizieren, wie Daten systematisch abliegen und Milestones für alle einsehbar festgesetzt bzw. erreicht werden. Tools wie Trello, Slack oder Confluence ermöglichen effektive Formen der Zusammenarbeit.

Fazit

Eine gute Zusammenarbeit hängt von mehreren Faktoren ab. Dabei spielt Sympathie natürlich eine große Rolle – jedoch sind die oben genannten 4 Bausteine mindestens ebenso wichtig. Wer die richtige Agentur gefunden hat und dazu noch eine gut strukturierte Zusammenarbeit etablieren kann, dem ist der gemeinsame Erfolg sicher.

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