Die 8 teuersten Agenturhomepage-Fehler

Die stärkste Visitenkarte einer Agentur ist ihre Agenturhomepage. Doch wie bei jeder Visitenkarte schleichen sich oft Fehler ein, die man selbst nicht bemerkt. Wir decken deshalb die 8 teuersten Missgeschicke von Agenturhomepages auf – teuer deshalb, weil sie Agenturen kontinuierlich Leads kosten.

Unsere Ergebnisse können Sie auch als Download herunterladen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Kontakt – Fehlanzeige!
  2. Erster Eindruck – die sind mir zu hektisch…
  3. Agenturhomepage von …-agentur?
  4. Sozial in den sozialen Medien?
  5. Ohne passendes (Google-)Kleid geht man nicht tanzen!
  6. Alles keine Frage des Wartens…
  7. Kontextlos ist auch die beste Referenz wertlos.
  8. Agentur oder one man show?
  9. Unser Fazit

1: Kontakt – Fehlanzeige!

Endlich geschafft! Der perfekte Webauftritt steht. Userfreundlich, aussagekräftig und sympathisch. Bloß eine Sache liegt versteckt: der Kontakt. Dabei ist dieser ein zentrales Element einer Agenturhomepage!

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Fazit: Weisen Sie den Homepagebesucher klar auf ihren Kontakt hin.

Tipp 1: Wir haben festgestellt, dass nicht nur das Auffinden des Kontakts wichtig ist. Auch die Form ist entscheidend. Reine Kontaktformulare oder info@Agentur.de Adressen wirken für Auftraggeber unpersönlicher als echte Ansprechpartner mit E-Mailadressen und Telefonnummern.

Tipp 2: Überlassen Sie dem Kunden die WAHL, ob er Sie telefonisch oder per E-Mail kontaktiert. Wie vieles andere ist dies eine Typsache.

2:  Erster Eindruck – Die sind mir zu hektisch…

Eine Agenturhomepage ist die “Zentrale” jeder Agentur. Hier informiert sich der Kunde über alles, was er wissen muss, bevor er Kontakt aufnimmt. Dafür braucht er vor allem eines: Ruhe. Elemente die Hektik auslösen –  wie beispielsweise Sounds, schnelle Slider und anderweitig rasche Bewegungen – sind für diesen Prozess störend. Der erste Eindruck wird hier durch zu viele Elemente geprägt, nach denen der Auftraggeber überhaupt nicht verlangt hat.

Fazit: Auch auf einer Homepage zählt der erste Eindruck. Wer jedoch “zu viel” in diesen hinein packt, hinterlässt oft keinen bleibenden.

Tipp: Sorgen Sie für eine klare Linie auf ihrer Agenturhomepage. Was muss der Auftraggeber wirklich wissen? Anschließend können Sie darüber nachdenken, welchen Aspekt Sie von sich als ersten Eindruck preisgeben möchten.

3: Agenturhomepage von … -agentur?

Laut einer Microsoft Studie liegt die Aufmerksamkeit eines durchschnittlichen Web Users bei ca. 8 Sekunden pro Website. Das ist geringer als die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs. Trotzdem ist bei vielen Agenturen nicht auf den ersten Blick klar: Webdesign-, Grafik- oder doch Branding Agentur?

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Fazit: Benennen Sie Ihren Aufgabenbereich. So werden Sie von Auftraggebern besser zugeordnet und gefunden.

Tipp: Um dem Auftraggeber zusätzliche, strukturierte Inhalte über ihre Agentur zu liefern, können Sie den Agenturpräsenz-Badge von Agenturmatching nutzen. Dazu müssen Sie lediglich in Ihrer Präsenz im Editier Modus rechts oben auf das Herz klicken. Ihr Profil auf unserer Plattform liefert dem Kunden alle wichtigen Informationen über Sie.

4: Sozial in den sozialen Medien?

Fast jede Agentur besitzt derzeit einen Auftritt in den sozialen Medien. Auf der Agenturhomepage ergeben sich hier immer wieder zwei Fehler:

  1. Einige Agenturen verbinden ihre Social Media Accounts mit ihrer Agenturhomepage, jedoch nicht umgekehrt. So verlieren sie potenzielle Follower (die Auftraggeber sein könnten!).
  2. Andere Agenturen bauen Badges ein, die es ermöglichen die Agenturhomepage in den Sozialen Medien zu teilen. Persönlich haben wir noch nie einen Auftraggeber gesehen, der im Entscheidungsprozess eine Agentur geteilt hat.

Agenturhomepage Fehler - Social Media

Fazit: Verbinden Sie Ihre Agenturhomepage mit Ihren Social Media Kanälen.

Tipp: Auch hier können wir noch einmal auf unseren Agenturpräsenz-Badge aus Tipp 3 hinweisen. Verbinden Sie Ihre Agenturhomepage mit Ihrem Agenturprofil und zeigen Ihren Kunden auf einen Blick, wer Sie sind und was Sie alles für sie tun können.

5: Ohne passendes (Google-)Kleid geht man nicht tanzen!

Das Erste, was Auftraggeber über die Google-Suche wahrnehmen, ist der SERP Snippet. Ist dieser nicht interessant genug, wird die Agenturwebsite überhaupt nicht erst aufgerufen. Neben einem ansprechenden Agenturnamen als Titel ist hierfür auch die Meta-Description ausschlaggebend. Dennoch finden wir hier immer wieder ärgerliche Fehler.

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Hier ein Nachbau eines realen Beispiels. Die Meta-Description haben wir genauso vorgefunden. Die Agentur beschäftigt über 20 Mitarbeiter.

Fazit: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Nehmen Sie sich stattdessen Zeit und planen Ihren Google-Auftritt sorgfältig durch.

Tipp: Stellen Sie bereits in der Meta-Description klar, um welche Art von Agentur es sich handelt und was Sie für den Nutzer tun können.

6: Alles keine Frage des Wartens…

Man liest es überall: eine Website mit zu langer Ladezeit verliert die meisten Nutzer, noch bevor die Seite überhaupt vollständig geladen ist. Deshalb fragen wir uns manchmal, warum manche Agenturen eigene GIF-Bilder für den Ladevorgang haben…

 

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Fazit: Geben Sie Auftraggebern nicht die Zeit, es sich anders zu überlegen. Seien Sie präsent und gleich abrufbar.

Tipp: Gestalten Sie Ihre Seite dahingehend einfach, als dass Sie den Kunden nicht warten lassen. Stünde er in Ihrer Agentur, würden Sie das auch nicht machen.

7: Kontextlos ist auch die beste Referenz wertlos.

In jeder Agentur steckt eine kleine Diva. Man präsentiert sich mit bereits gewonnen Kunden, um neue zu gewinnen. Doch egal wie groß die Markennamen sind, für die man bereits gearbeitet hat, eine Kundenliste ohne Kontext hilft dem Besucher einer Agenturhomepage nicht weiter. Wichtiger ist der Kontext.

Fazit: Stellen Sie klar und deutlich dar, was Sie genau für Ihren Kunden erledigt haben.

Tipp: Auch Referenzen mit “unbekannteren” Unternehmen können Sie in ein besonders positives Licht rücken. Achten Sie lediglich auf eine genaue Beschreibung Ihrer Cases und entsprechend gutes Bildmaterial.

8: Agentur oder one man show?

Agenturen sind kreativ. Sie arbeiten zügig. Und ihr Outcome ist qualitativ hochwertig. Doch wie kann der potenzielle Kunde eine Agenturhomepage von einer one man show mit guten Website Skills unterschieden? Die Antwort lautet: Oft gar nicht.

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Das Agenturmatching-Team kurz vor dem 10. „jetzt aber wirklich“-Teamfoto.

Fazit: Zeigen Sie Ihren Agenturhomepage Besuchern Ihr Team!

Tipp: Es gibt viele Wege sein Team vorzustellen: Bilder, Lieblingszitate, Blogartikel… Nutzen Sie Ihr Team für sich! Neben der Abgrenzung zu einer One-Man-Show erzeugen Sie so gleichzeitig Sympathie, die Sie mit dem potenziellen Kunden verbindet.

Unser Fazit

Letztendlich passieren Agenturen die verschiedensten Fehler auf ihren Websites. Da viele von ihnen jedoch selbst die Experten sind, weist sie niemand auf diese Fehler hin. Wir von Agenturmatching möchten das für unsere Agenturen ändern und ihnen kontinuierlich helfen sich zu verbessern.

Deshalb stellen wir auch gerne einen Download zur Verfügung – ein PDF um sich immer an die 8 teuersten Agenturhomepage-Fehler zu erinnern und sie bestenfalls zu vermeiden.

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